Glessit-Gemstone ist da :-)

Am 23.06.2021 wurde der kleine Hengst früh morgens, ganz natürlich und zügig geboren.

Er ist fawn, wunderschön gezeichnet, mit hellem Verlauf, weißem Gesicht und rabenschwarzen Augen. Er war nach grade mal 2 Stunden auf den Beinen und erkundete seine Umwelt sofort.

Bis jetzt ist er stets quirlig und ständig aktiv. Eine wahre Freude, ihm zuzusehen.

Seine Mutter alpl Valerie-Ann/fawn, kümmert sich vorbildlich um Glessit.

Der Vater ist AL Amadeus/grau.

Faser-Tutorial mit Paul Vallely

Die AAeV hat Ihren Mitgliedern 2021 diese Weiterbildung kostenfrei ermöglicht. DANKE !

In 6 Module untergliedert wurde an sechs Abenden per „zoom-meeting“ unterrichtet, vorgetragen, gelernt und diskutiert.

Paul Valleley vermittelte hier als Direktor der „Art of Fiber“ (AOF) fundiertes Fachwissen zum Thema Faser und deren Verbesserung. Paul Valleley bringt Erfahrung aus über 20 Jahren in Faserlaboratorien mit. Er ist an diversen Projekten maßgeblich beteiligt, wie z.B. Australiens Vlies-Datenbank, Alpaka-spezifische Forschungs-und Versuchsreihen zur Faserfollikel-Entwicklung. Zudem ist Er in den Bereichen Fasergewinnung, Vermarktung, Weitergabe seines Wissens bei Seminaren, über die Grenzen hinaus bekannt. Somit waren diese sechs Lehr-Module eine unglaubliche Bereicherung meines Wissensstandes über Alpakafaser. Durch die Erfahrungen, Analysen, Tests, Erhebungen und deren praktischen Umsetzung von Paul Valleley, bin ich einen „großen Schritt“ weitergekommen.

Camelidynamics-Methode

Erfolgreiche Teilnahme am 2-tägigen Seminar „Einführung in die Camelidynamics-Methode“ von Marty McGee Bennett (TTWAM)

Referentin: Sibylle Klasing-Mann

In diesem Kurs wird theoretisch und praktisch begleitend geschult.

Schwerpunktthemen sind : Halftern, Treiben, Einfangen ohne Stress, TTouch und Körperband, Herdenpflege, Führtraining, Stallaufbau

Mitglied der AAeV seit 2012

Nachdem wir gut ein Jahr mit unseren Alpakas verbracht hatten, sind wir dem bundesweit aktiven Verband AAeV beigetreten. Anschließend habe ich ein paar Jahre als Kassenwart der AAeV fungiert. Es war immer eine bereichernde Zeit mit den Leuten im Vorstand. Bis heute erleben wir immer wieder angenehme Begegnungen im Austausch mit den Alpakazüchtern und Mitgliedern. Allen Interessierten und Alpakahaltern empfehle ich, im Sinne unserer Alpakas, der AAeV beizutreten, um die Gattung der „Neuweltkameliden“ gemeinsam noch besser kennenlernen zu können. Ganz nach dem Motto : „sharing is caring“.

Grüße an alle AAeV-Mitglieder

Alpakafreunde-Stammtisch

Wir und ein paar wenige befreundete Alpakabesitzer haben 2013 einen Regio-Stammtisch gegründet. Unverbindlich und ungezwungen treffen wir uns meist zweimal im Jahr, Frühjahr und Herbst, in einem Lokal rund um Ellwangen. Fast bei jedem Treffen kommen neue Alpakabegeisterte hinzu. Es macht großen Spaß, Erfahrungen und Erlebnisse auszutauschen. Solltest Du dich angesprochen fühlen und nicht allzu weit entfernt sein, kannst Du dich jederzeit gerne melden.

Ein neues Zuhause für die Alpakas

Da wir auf unserer ursprünglichen Weide keinen Strom noch öffentliche Wasserversorgung hatten, waren wir vor allem wegen der Wintermonate auf der Suche nach einem geeigneteren Gebäude mit Weide. Wir wurden im Oktober 2019 fündig in Ellwangen, Schrezheimer Mühle. Hier fanden wir bei Familie Waizmann einen größeren Stall vor, mit angeschlossener Weidefläche. Da dieses Hanggelände schwer zu bewirtschaften war, ist es für die Alpakas nahezu „fast“ perfekt. Also eine tolle „win-win-Situation“ für Alle 🙂 . An der Stelle möchten wir uns auch ausdrücklich bei Familie Waizmann bedanken, die unsere Alpakas herzlichst aufgenommen hat. Zudem liegt der neue Stall sehr nahe unserem Wohnhaus und ist für uns in Kürze zu erreichen.

Unser kleines Alpaka-ABC

Alpakas sind friedliebende, neugierige und intelligente Tiere,

Beheimatet sind die Alpakas ursprünglich in den Anden, einer Gebirgskette in Südamerika.Dort findet man Sie besonders in Peru und Chile.

Crimp nennt man die Kräuselung der Alpakawolle. Diese Kräuselung spielt eine wichtige Rolle bei der Weiterverarbeitung der Faser, insbesondere um kräftige Fäden spinnen zu können.

Deckhengste werden zur Zucht gezielt ausgewählt und eingesetzt.
Entspannende Wirkung auf den Menschen wird den Alpakas nachgesagt. Daher werden Sie auch bei tiergestützten Therapien eingesetzt.
Fohlen der Alpakas werden Cria genannt.
Gras ist das Hauptnahrungsmittel der Alpakas.
Heu als Raufutter unterstützt die Verdauung und wird ganzjährig zum Fressen angeboten.
Herdentiere bedeutet, es müssen mindestens zwei Tiere zusammen gehalten werden. Jedoch nicht mit einem Pärchen beginnen.
Inkas nannten die wertvolle Alpakawolle das „Vlies der Götter“.
Joy-Alice heisst unser erstes Cria, nach Jubilation, Ihrer Mutterstute.
Kraftfutter ist wichtiges und einziges Zusatzfutter. Es versorgt die Alpakas zusätzlich mit allen Mineralien und Vitaminen die Sie brauchen.
Lamas sind artverwandt, aber deutlich größer als Alpakas.
Lecksteine versorgen die Alpakas mit allen Salzen und Mineralien.
Lebenserwartung eines Alpakas ca. 18-20 Jahre.
Muttertiere säugen Ihre Crias ca. 6-8 Monate.
Micron ist die Maßeinheit für die Feinheit der Alpakafaser. Somit das wichtigste Kriterium für die Wertigkeit der Faser.
Neuweltkameliden nennt man die Gattung der Alpakas und Lamas.
Ohrenmarken sowie Mikrochips unter der Haut machen es möglich, jedes Alpaka zu indentifizieren.
Panik und Stress drücken die Alpakas durch schreiende Lautrufe aus. Diese Angstzustände können sogar dazu führen, dass die trächtigen Tiere Ihre in sich tragenden Fohlen verlieren.
Qualität der Faser wird durch gezielte Zucht stetig versucht zu verbessern. Entscheidend sind Gleichmäßigkeit der Farbe, Länge und Feinheit der Faser
Regen, bzw. Dauerregen bekommt den Alpakas weniger gut. Ihre Faser ist nicht fett, also nicht so gut Wasser abweisend, wie z.B. die Schafwolle.
Scheren, 1x jährl., April/Mai, damit die Alpakas keinen Hitzestau erleiden.
Tragezeit beträgt 11,5 bis 12 Monate. Die Geburt erfolgt meist natürlich.
Unterstand mit drei geschlossenen Seiten und Dach, gilt als Mindestanforderung für einen Alpakastall mit Einstreu oder isolierenden Bodenmatten.
Vikunjas gelten als die direkten Vorfahren der domestizierten Alpakas.
Wasser muss den Alpakas immer zur Verfügung stehen. 
X-Beine sind nicht vererbbar. Folge von Vitaminmangel in der Fohlenzeit.
Y: leider ohne Ergebnis 🙂
Zwillinge sind bei Alpakas äußerst selten. Meistens wird ein Cria geboren.